Grundstein für spannendes Finale gelegt – Six Nations: Dritter Spieltag

Die Favoriten bringen sich in Stellung

Mit England, Irland und Frankreich sich drei Mannschaften als ernsthafte Favoriten auf den Gesamtsieg geblieben. Wales hingegen hinkt seinen hohen Ambitionen hinterher. Den Beginn machte das Duell der Underdogs in Rom.

Schottland lässt Chancen aus, aber Italien auch keine Chance

In der Anfangsphase setzte der schottische Verbinder Hastings die Reihe "Schotten vergeben 100%-tige Chancen" fort. Er setzte einen Strafkick neben die Stangen, bei dem so mancher Stürmer vorm Fernseher gebrummelt haben wird: "Den hätte ich ja gemacht." Hastings legte am Ende den dritten Versuch der Schotten. Dank einer starken Defensive war der Sieg nicht gefährdet, die Italiener warten weiterhin auf Punkte. Wiedergutmachung betrieb auch Stuart Hogg, der nach zwei unglücklichen Fehlern in den ersten beiden Spielen für das das Highlight des Spiels sorgte: Sein Versuch für die Schotten war einfach Weltklasse.

Italien - Schottland 0:17 (0:5)
Schottland: Versuch: Hogg, Harris, Hastings Erhöhung: Hastings
Zum Bericht der BBC.

Frankreich revanchiert sich für WM-Aus

Die Franzosen setzten sich in einem Rugby-Krimi gegen die Waliser durch. Bei der WM hatten noch die Waliser die Nase vorn. In Cardiff brachten Les Bleus den Vorsprung jedoch auch in Unterzahl über die Zeit. Mit einen frühen Versuch in der ersten Halbzeit, nachdem Biggar bereits einen Straftritt für Wales versenkt hatte, legten die Franzosen den Grundstein. Als in der zweiten Hälfte das Spiel zu Gunsten der Waliser zu kippen drohte, fing der überragende Verbinder Ntamack einen Pass ab und legte zum insgesamt dritten Versuch ab. Mit starker Verteidigung sicherten die Franzosen am Ende den Sieg und die Hoffnungen auf den Grand Slam.

Wales - Frankreich 23:27 (9:17)
Wales: Versuche: Lewis, Biggar Erhöhung: Biggar 2 Straftritt: Biggar 3
Frankreich: Versuche Bouthier, Willemse, Ntamack Erhöhungen: Ntamack 3 Straftritt: Ntamack 2
Zum Bericht der BBC

England ist noch dabei

Beim Sieg gegen Irland verfehlten die Engländer zwar den Bonuspunkt, dennoch sind sie wieder im Titelrennen. Zugleich sind die Grand Slam-Hoffnungen von Irland besiegelt. Auch der Defensiv-Bonuspunkt konnte durch den zweiten Versuch der Gäste in der Nachspielzeit nicht mehr erreicht werden. Wenn es beim nächsten Spieltag zu Siegen der drei führenden Nationen kommt, kann es beim Abschluss-Spiel zwischen Frankreich und Irland richtig spannend werden. Und die Engländer müssen auf dem Sofa mitfiebern.

England - Irland 24:12 (17:0)
England: Versuche: Ford, Daly, Cowan-Dickie Erhöhung: Farrell 3 Straftritt: Farrell
Irland: Versuche: Henshaw, Porter Erhöhung: Cooney
Zum Bericht der BBC

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